Von der undefinierten Zielgruppe zum klaren Profil | Fallstudie meiner Kundin Anna Schmidt

Zuletzt aktualisiert am 12.01.2023

Als Anna zu mir kam, war sie, wie sie selbst sagt, in einer Sackgasse. Sie hatte bereits von Marketing-Fachleuten die Rückmeldung bekommen: „Deine Website erzeugt viel zu wenig Resonanz.“ Doch was sie jetzt tun sollte – und wen sie mit ihrer Website eigentlich erreichen wollte – das war ihr nicht klar.

Anna und ich haben im Sommer 2022 in meinem Knotenlöser-Coaching zusammengearbeitet.

In diesem Interview erzählt Anna:

  • … welche wichtige Erkenntnis Anna nach der ersten Einheit hatte – und wie sich durch eine mutige Entscheidung ihre Angebotsseite fast von selbst geschrieben hat
  • … warum es sie nicht eingeschränkt hat, als sie sich auf eine Zielgruppe festgelegt hat – und warum das Gegenteil der Fall war
  • … wie sie ihre Texte geschrieben hat, ohne sich mühsam etwas aus den Fingern zu saugen

Anna Schmidt begleitet Hochsensible, die ihren Berufsalltag als so anstrengend empfinden, dass er ihr ganzes Leben auffrisst.

Als Psychologin unterstützt sie ihre Kunden mit Coaching, ihre Hochsensibilität so in den Alltag zu integrieren, dass sie ihre Stärken nutzen und dadurch ihr Leben auf ihre Weise und mit Leichtigkeit leben

Annas Website:  https://www.beratungannaschmidt.de/

Das Video haben wir im August 2022 aufgenommen, während Anna noch an ihrer Website gearbeitet hat.

Hätten wir mal lieber noch etwas gewartet – denn dann hätte Anna es im Video selbst erzählen können, was sie mir Ende November per Mail geschrieben hat:

„Ich habe sogar eine Woche nach der Veröffentlichung meiner Website schon den ersten Kunden für das Coaching gewinnen können! Das hat mich riesig gefreut und sehr hoffnungsvoll gemacht 😊“

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Unser Gespräch zum Nachlesen

Wie war denn die Situation vor unserer Zusammenarbeit?

Ich habe mich 2020 selbstständig gemacht. Wie du schon gesagt hast, ich bin Psychologin.

Das heißt, in meinem Portfolio waren Coaching und Psychotherapie und das aber für eine ganz undefinierte Zielgruppe.

Das heißt, ich hatte keine klare Ansprache, keine klare Richtung fürs Marketing und ich habe mich immer sehr schwergetan, die Homepage-Texte zu schreiben, weil ich ja gar nicht so klar

vor Augen hatte:

Für wen mache ich das überhaupt?

Wen will ich erreichen?

Das heißt, ich habe meine Texte super oft geändert, mir andere Websites angeguckt, so geschaut, wie machen die es?

Habe immer mehr Text gekürzt, immer mehr Bilder reingenommen. Aber ich dachte mir: Bloß nicht den Leser nerven.

Ich habe einfach sehr viel rumgewurschtelt.

Ich hatte kein klares Ziel vor Augen. Und noch dazu hatte ich auch das Gefühl, dass ich teilweise, zumindest mit dem Coaching, so eine Art Luxusproblem bediene.

Ich habe für mich auch nicht so ganz diese letzte Motivation gehabt, dieses Feuer da drinnen: „Ja

cool, da macht meine Arbeit einen richtigen Unterschied, weil derjenige, der zu mir kommt, ein echtes Problem hat.“

Das waren so diese beiden Aspekte, keine klare Ausrichtung, Rumgewurschtel.

Und dann noch dieser Aspekt, dass ich so für mich dachte: Was mache ich da eigentlich, für wen und warum?

 Gab es so einen konkreten Auslöser, dir Unterstützung zu holen?

Ja. Ich wollte auf jeden Fall mein Marketing ausbauen, wollte gern in dem Zuge auch meine Homepage noch mal überarbeiten.

Ich habe mich da so ein bisschen umgehört bei Fachleuten, mir da schon mal erstes Feedback geholt und da habe ich die Rückmeldung gekriegt: Du, deine Website erzeugt viel zu wenig Resonanz.

Das ist so, das holt den Leser nicht ab.

Und ich dachte: Ohje, keine Ahnung, wie ich das jetzt machen soll. Ich habe gemerkt, ich komme allein einfach nicht weiter.

Ich weiß nicht, wie das geht. Und ich wusste ja auch gar nicht, für wen will ich Resonanz erzeugen. Ich war in so einer Sackgasse letztendlich

Und dachte so, ich muss mir da jemanden holen, der wirklich Ahnung hat und der mich da an die Hand nimmt und mir zeigt, wie es geht.

Das war der Auslöser.

Wenn wir ein kleines bisschen vorspulen, in unsere Zusammenarbeit. Was waren denn so 1, 2, 3 Aha-

Momente, die du in unserer Zusammenarbeit hattest?

Ich habe ja eben gesagt, ich habe die Texte immer mehr gekürzt vorher und das war schon mal der erste

Aha-Moment, diese Erkenntnis.

Mit wenig Text kann ich auch niemanden abholen im Grunde, sondern es braucht auch einfach einen gewissen Umfang, um das rüberzubringen, was ich rüberbringen möchte.

Also auch wirklich den Mut zu kriegen. Den Mut zu mehr Text, zum richtigen Text. Und was ich auch sehr spannend fand, war die Erkenntnis: Ich muss mir nicht alles aus den Fingern saugen, was ich da schreibe, sondern ich kann mich an meine bestehenden Klienten immer wenden und sie fragen:

Was hat meine Arbeit für Sie bewirkt?

Was schätzen Sie an mir?

Und so weiter.

Und es liefert alles, was ich brauche, jetzt endlich, um ja auch künftige Leser abzuholen. Oder Besucher meiner Webseite.

Das waren schon sehr, sehr coole Erkenntnisse, muss ich sagen, die auch sehr hilfreich waren.

Und ich erinnere mich, bei dir ist ja auch in nach einer der ersten Stunden was ganz Wunderschönes passiert. Du hast nämlich eine sehr, wie ich immer finde, eine sehr mutige Entscheidung getroffen. Nach der sich alles ausgerollt hat. Magst du davon berichten?

Ja, sehr gerne. Und zwar bei der Frage: Für wen biete ich Coaching in erster Linie an? Da kam mir die Idee: Wieso spezialisiere ich mich nicht auf hochsensible Menschen?

Man muss dazu sagen: Ich bin selbst hochsensibel. Ich hatte einen Bezug dazu, kenne die Probleme, die Herausforderungen im Alltag, im Berufsalltag.

Und ich habe gemerkt: Okay, krass, das holt mich auch total ab, was zu machen, wo ich selbst auch diese Notwendigkeit sehe und auch weiß, wie wie viel; ja, man kann schon sagen, auch Leid damit verbunden sein kann, wenn man seine Hochsensibilität eben nicht integriertet, seinen Alltag nicht danach ausrichtet, vor allem auch seinen beruflichen Alltag nicht danach ausrichtet.

Und die Idee, mich da zu spezialisieren und mich auf eine Zielgruppe zu fokussieren, das war ein ganz wichtiger Moment, ein ganz entscheidender in unserer Zusammenarbeit.

Und einer, der mich super motiviert hat. Da kam dann auf einmal das Thema Luxusprobleme nicht mehr auf, sondern ganz im Gegenteil. Ich dachte: Ja cool. Das ist was enorm Wichtiges, was einen Riesenunterschied machen kann für Hochsensible.

Und genau, danach hat sich ja wirklich alles ausgerollt. Du hattest auf einmal seitenweise Angebotstexte gemacht. Ich erinnere mich, du hattest ja wirklich dann schon eine super ausgefeilte Angebotsidee für ein Coaching.

Ja, total. Es ging wie von selbst. Mit der klaren Idee, für wen ich Unterstützung anbieten möchte, ging das so leicht. Das war der Hammer.

Ja, wie du sagst. Ich habe da innerhalb kürzester Zeit ein neues Angebot konzipiert und das ausgefeilt. Und auch so die Überlegungen,  für welche Probleme will ich eine Lösung anbieten? Mit welchem Ergebnis? Was soll dabei auch für die Klienten rumkommen?

Das war danach so geflossen, das war mega schön.

Und ich erinnere mich auch noch, dass ich dann mit Freunden darüber gesprochen habe, was ich gerade so mache und habe dann auch erzählt: Ja, ich arbeite gerade mit einer Psychologin, die begleitet Hochsensible, die ihren Berufsalltag als so anstrengend empfinden, dass er alles andere auffrisst.

Und ich weiß noch, dass zwei Freunde sofort gesagt haben: Kannst du bitte die Kontaktdaten schicken?

Und das hat mich einfach so gefreut, weil ich dachte: Ja, genauso soll das sein. Ja, es hat halt Relevanz. Ja, und deswegen hat mich das so gefreut für dich, dass du diese mutige Entscheidung getroffen hast.

Weil viele haben ja die verständliche Sorge am Anfang: Wenn ich mich auf etwas beschränke, schränke ich mich dann nicht ein? Und deswegen fand ich es toll, dass du das so gemacht hast.

Es war wirklich der gegenteilige Effekt. Ich habe es überhaupt nicht als Einschränkung empfunden, sondern ganz im Gegenteil. So als Wegbahnung, als ein ganz klares Ziel mit sehr viel Sinnhaftigkeit.

Das war mir auch sehr wichtig.    Das war wirklich so das wichtigste Ergebnis aus unserer Zusammenarbeit.  Neben all dem dem Ganzen, dem technischen Handwerkszeug, das du mir an die Hand gegeben hast, und dem Wissen, wie die Website aufgebaut sein soll, worauf ich achten kann.

Das will ich ja auch gar nicht untern Tisch fallen lassen, denn das war ja genauso hilfreich und wichtig.

Aber das war schon so  ein Grundpfeiler, den wir da geschaffen haben, der ja ganz entscheidend war. 

Und wenn wir noch mal einen anderen Aspekt beleuchten. Wenn wir noch mal hingehen, bevor wir zusammen gearbeitet haben. Gab es Zweifel, Sorgen, Bedenken, die du hattest, bevor du dich auf die Suche nach Unterstützung gemacht hast.

Und vielleicht auch, als du vor der Entscheidung standest: Mach ich das jetzt oder mache ich das jetzt nicht? Kannst du dich daran noch erinnern?

Die Zweifel kamen dann vor allem auch, als ich so die ersten Recherchen hinter mir hatte nach Anbietern. Ich habe einige gesehen, die  einfach vom Preis- Leistungsverhältnis nicht überzeugt haben.

Die sehr viel Geld wollten für ein Ergebnis, das mir  entweder nicht ganz klar war oder mich nicht überzeugt hat.

Ich habe mir auch die Frage gestellt: Ist es dann überhaupt auch genügend auf mich zugeschnitten, auf meine Ausgangslage?

Weil es auch viele Anbieter gibt, die so standardisierte Angebote haben. Also so: In diesen zehn Schritten zu einer neuen Website oder was auch immer.

Und das waren so Bedenken, das Preis-Leistungsverhältnis, was kriege ich für mein Invest und holt es mich da ab, wo ich stehe und bietet es mir die Unterstützung, die ich auch wirklich brauche.

Das waren so meine Gedanken auch rundherum.

Und ja, ich glaube das Ergebnis ist klar, als ich dann deine Website entdeckt habe. Da hat es auch sofort Klick gemacht. Ja, ich glaube, die Maria hat meine Situation verstanden und hatte auch das Gefühl, da ist auch noch genügend Spielraum drin für meine ganz persönlichen Anliegen, die ich halt nun mal aufgrund meiner Situation mitbringe. 

Das heißt, die Mischung ist okay, wir haben eine Struktur, an der wir uns orientieren und gleichzeitig den Freiraum zu haben, wie du schon sagst,  dahin zu gehen, wo du stehst und auch noch auf Themen links und rechts  zu gucken. Und nicht: Es geht nur darum und um nichts anderes.

Ja total da, da hast du dich auch als sehr flexibel erwiesen und dafür bin ich auch sehr dankbar, weil klar ist, es gab natürlich einen gewissen Fahrplan und ein Grundgerüst.

Aber du warst da super, in der Lage, dich nah an mich anzupassen, noch mal einen Schritt zurückzugehen, als diese Spezialisierung mitkam und mich da auch wieder einzufangen und trotzdem auch das zu nutzen, was wir vorher schon gemacht haben, bevor die Spezialisierung Idee kam.

Und das haben wir alles wunderbar dann zu einem schönen Paket geschnürt.  

Und Anna, wenn du überlegst, dass jemand an der Stelle steht, wo du gestanden hast. Was würdest du denn jemandem raten, der an dieser Stelle steht?

Nicht alleine wurschteln. Weil das hab ich zu lange gemacht, würde ich sagen, sondern auf jeden Fall sich informieren. Welche Unterstützung gibt es? Was passt zu mir?

Und natürlich rühre ich auch gerne die Werbetrommel für dich. Ich kann natürlich gerade die Arbeit mit dir auch sehr, sehr weiterempfehlen und weiß eben: Ja, ich habe mich einfach gut abgeholt gefühlt, gut begleitet, fachlich super begleitet gefühlt, konnte jede Frage stellen.

Von daher kann ich nur raten, die Unterstützung auch in Anspruch zu nehmen.

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Über Maria Horschig

Ich unterstütze Selbstständige, die mit ihrer Website zu wenig Kunden gewinnen, mit ihren Website-Texten Besucher in Kunden zu verwandeln.

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