Meine vier Lieblingsbücher über gute Website-Texte

Und warum es sich lohnt, sie zu lesen

Wollen Sie Ihre Website-Texte selbst schreiben und fragen sich, wo Sie anfangen sollen? Dann habe ich in diesem Artikel ein paar Literaturtipps für Sie. Hier kommen meine persönlichen Favoriten, wenn es ums Schreiben Ihrer eigenen Texte geht.

Wenn Sie Ihre Website-Texte schreiben, wollen Sie, dass diese „gut klingen“, oder? Und ja, das ist einer der wichtigsten Punkte für die Texte Ihrer Internetseite.

Damit sich Ihre Webtexte flüssig lesen lassen, habe ich in meiner „Hitliste“ zwei Bücher für Sie, die ich sehr schätze, weil sie sich sehr kurzweilig lesen lassen.

Buch Nummer 3 ist eher ein Arbeitsbuch, mit dem Sie Schreibblockaden vorbeugen.

Titel 4 behandelt ein Thema, das oft zu wenig Beachtung bekommt: Ihre Website muss auch übersichtlich und nachvollziehbar aufgebaut sein, damit Ihre Besucher finden, was sie suchen.

Lassen Sie uns die Buchtipps also genauer anschauen. (Hinweis: Diese Bücher empfehle ich aus reiner Überzeugung. Dieser Artikel ist unbezahlte Werbung für die vier Titel.)

1) „Deutsch für junge Profis“ von Wolf Schneider

Unser Problem als Selbstständige: In der Schule haben wir gelernt, grammatikalisch richtige Sätze mit einem möglichst gewählten Ausdruck zu schreiben. Nicht aber, wie wir für Leser schreiben. In diesem Buch erfahren Sie, wie es geht.

Wolf Schneider wird auch Deutschlehrer der Nation genannt. Er schreibt herrlich unterhaltsam und gibt Ihnen Tipps, die Sie sofort umsetzen können. (Sein „Handbuch des Journalismus“ begleitete mich schon im Studium.)

Lassen Sie sich vom Titel „… für junge Profis“ nicht irritieren. Weder müssen Sie ein gewisses Alter haben noch sich als Profi fühlen. Dieses Buch eignet sich für jeden, der will, dass seine Texte gelesen werden. Dieses Buch wird Sie köstlich unterhalten und Ihnen Seite für Seite neue Erkenntnisse liefern.

Bester Tipp: Vor dem Schreiben denken, nach dem Schreiben prüfen.

Sie sind es, die sich „quälen“ sollten, nicht der Leser. Es ist liegt bei Ihnen, den Leser davon zu überzeugen, dass Ihr Text etwas zu bieten hat. Der Inhalt muss also ansprechend und auf Anhieb verständlich sein. Machen Sie sich darum vorher Gedanken, was der Leser mitnehmen soll. Und überprüfen Sie hinterher, ob Ihre Nachricht deutlich wird.

Mehr über „Deutsch für junge Profis“

2) “Letting Go of the Words” von Janice (Ginny) Reddish

Ginny Reddish zeigt, wie Sie knackige Webtexte schreiben und sie so aufbereiten, dass sie gelesen werden. Und das in einer sehr unterhaltsamen und kurzweiligen Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Alleine das Inhaltsverzeichnis weist Ihnen schon die Richtung: Von der ersten Idee übers Sammeln und Sortieren sämtlicher Inhalte hin zum Formulieren erklärt sie jeden Schritt sehr verständlich.

Mit ihren vielen Vorher-Nachher-Beispielen macht sie die Theorie sehr anschaulich.

Bester Tipp: Denken Sie in „Absicht, Person, Gespräch“

Stellen Sie sich bei Ihren Webtexten, egal welche Sorte, immer drei Fragen:

  1. Was ist Ihr Ziel? Was möchten Sie erreichen?
  2. Wer ist mein Besucher eigentlich?
  3. Mit welcher Frage kommt der Besucher auf meine Seite? Welches „Gespräch“ möchte er mit mir führen?

Mehr über “Letting Go of the Words” (nur auf Englisch verfügbar)

3) „Die Schreibfitness-Mappe“ von Ulrike Scheuermann

Schreibblockaden ade! Mit diesem Arbeitsbuch wird es Ihnen leichter fallen, in kurzer Zeit Texte zu schreiben.

Mit zehn Listen zum Selbstcheck finden Sie zum Beispiel heraus, welche Umgebung Sie zum produktiven Schreiben brauchen, wann Ihre ideale Tageszeit ist und ob Sie Pausen im Schreibprozess brauchen.

Dank der 15 typischen Beispiele wissen Sie, was Ihnen konkret hilft, wenn es hakt.

Bester Tipp: Untergliedern Sie Ihr Schreiben in Phasen

Der beste Weg in eine Schreibblockade zu geraten: Erwarten Sie von sich selbst, einen perfekten Text aus dem Ärmel zu schütteln.

Nehmen Sie sich darum den Druck und unterteilen Sie Ihren Schreibprozess in Schritte. Ulrike Scheuermann nennt acht an der Zahl – finden Sie einfach den Rhythmus, der zu Ihnen passt.

Mehr über „Die Schreibfitness-Mappe“

4) “Don’t Make Me Think” von Steve Krug

Sie wollen, dass sich Ihre Besucher auf Ihrer Internetseite zurechtfinden? Dann ist dieses Buch Ihr neuer Freund.

Ein unverständlicher Seitenaufbau und noch weniger verständliche Seitenbezeichnungen in der Navigation (dem Menü) sind zwei todsichere Wege, Ihre Besucher zu vergraulen. Denn sobald sie nachdenken müssen, sinkt ihre Motivation, sich mit Ihrer Seite zu beschäftigen.

In diesem Buch schlüpfen Sie in die Haut Ihrer Besucher und erfahren, wie sie Ihre Website wahrnehmen. Aha-Momente am laufenden Band garantiere ich Ihnen.

Für mich ist es die Bibel der Web-Usability, also der Nutzerfreundlichkeit im Web. Und der Titel ein mächtiges Mantra, das mich täglich begleitet: „Don’t make me think“ (Bring mich nicht zum Nachdenken).

Bester Tipp: Setzen Sie die Nutzerbrille auf

Formulieren Sie Ihre Navigation bzw. Ihr Menü aus Sicht des Nutzers. Sagen Sie klar und deutlich, was der Nutzer dort erwarten kann. Achten Sie darauf, keine internen Begriffe zu nutzen. Präzise schlägt kreativ. Sagen Sie im Zweifel einfach „Meine Leistungen“, „Über mich“ usw.

Mehr über “Don’t Make Me Think”

Extratipp: Wenn Ihnen eine Struktur für Ihre Website-Texte fehlt

Sie würden sich beim Schreiben deutlich sicherer fühlen, wenn Sie wüssten, was Sie Schritt für Schritt tun müssen? Ein „Gerüst“ wäre toll?

Dann schauen Sie sich meinen „Bauanleitung für Ihre Website-Texte“ an. In diesem Onlinekurs führe ich Sie Schritt für Schritt durch alle Etappen der Texterstellung für Startseite, Über-mich-Seite und Angebotsseite. Damit Sie Ihre Website-Texte mit viel mehr Leichtigkeit schreiben und sich nicht mehr so im Kreis drehen.

„Bauanleitung für Ihre Website-Texte“ anschauen