Angst vor Fehlern beim Schreiben – der wichtigste Denkanstoß

Warum es ist nicht die Kritik ist, die zählt

Ich weiß, wie schwer es ist, den ersten Schritt zu gehen. Sein Wort in die Welt zu tragen. Ins Internet. Wo jeder sie lesen kann. Sie haben Sorge (oder sogar Angst) vor der Reaktion darauf. Dass Sie etwas veröffentlichen, das Ihnen unangenehm sein könnte. Denn für Ihre Texte wollen Sie sich nicht schämen müssen. Sondern sie selbstbewusst veröffentlichen. Wenn das so einfach wäre … Wenn die Angst vor Fehlern uns lähmt, gilt es, die Sichtweise zu ändern.

Sie wollen Ihre eigenen Website-Texte schreiben und trauen sich nicht so recht?

Haben Angst davor, einen katastrophalen Fehler zu begehen?

Fragen sich ständig:

„Kann ich das?“

„Kann ich schreiben?“

„Liest das irgendjemand?“

„Interessiert das die Leute?“

„Wie soll ich überhaupt anfangen?“

„Was ist, wenn sich jemand darüber lustig macht?“

„Wer bin ich schon, dass ich etwas zu Thema xy schreibe?“

Ich könnte die Liste wohl endlos weiterführen. All das sind Aussagen meiner Kundinnen und Kunden, die ihre Website-Texte selbst schreiben.

Die Selbstzweifel sind gerade unter uns Solo-Selbstständigen groß

Und auch ich selbst finde mich darin 1:1 wieder.

Ich weiß, wie schwer es ist, den ersten Schritt zu gehen.

Sein Wort in die Welt zu tragen. Ins Internet. Wo jeder sie lesen kann.

Sie haben Sorge (oder sogar Angst) vor der Reaktion darauf. Dass Sie etwas veröffentlichen, das Ihnen unangenehm sein könnte.

Für Ihre Texte wollen Sie sich nicht schämen müssen. Sondern sie selbstbewusst veröffentlichen.

Wenn das so einfach wäre.

Denn als Solo-Selbstständige haben wir niemanden, den wir um Rat fragen können

Es geht nicht um die Kritiker

Und was soll ich sagen. Vor Kurzem bin ich über ein Zitat gestolpert, das passender nicht seit könnte. Und das mich dazu bewegt hat, diesen Artikel zu schreiben (der schon lange in meinem Kopf rumgeisterte.)

Es stammt von Theodore Roosevelt. Und mir läuft es jedes Mal kalt den Rücken runter, wenn es ich lese, weil ich es so grandios finde.

Lesen Sie selbst:

„Es ist nicht der Kritiker, der zählt.
Nicht derjenige, der aufzeigt, wie der Starke gestolpert ist
oder wo der, der Taten vollbracht hat, sie hätte besser machen können.

Die Anerkennung gebührt dem, der wirklich in der Arena ist.

Dessen Gesicht verschmiert ist von Staub und Schweiß und Blut.
Der tapfer strebt, der irrt
und wieder und wieder scheitert.
Denn es gibt keine Anstrengung ohne Irrtum und Fehler.

Der jedoch wirklich danach strebt, die Taten zu vollbringen.
Der die große Begeisterung kennt, die große Hingabe,
und sich an einer würdigen Sache verausgabt.

Der, im besten Fall, am Ende den Triumph der großen Leistung erfährt.
Und der, im schlechtesten Fall, wenn er scheitert,
zumindest dabei scheitert, dass er etwas Großes gewagt hat.“

Es geht darum, sich zu trauen

 Und genau darum geht es doch, wenn Sie Ihre eigenen Website-Texte schreiben:

Es geht nicht darum, was irgendjemand sagen könnte.

Es geht auch nicht darum, perfekt zu sein.

Es geht darum, sich zu trauen. Anzufangen.

Denn das allein, das ist es, wofür Sie Anerkennung verdienen.

Vor allem von sich selbst.

Denn Sie trauen sich. Und das ist das, was zählt.

Zähmen Sie Ihren inneren Kritiker

Und wenn wir ehrlich sind: Oft sind wir doch selbst unser eigener größter Kritiker. Oder?

Niemand kann von Anfang an großartige Blogartikel produzieren. Oder Angebotsseiten schreiben, mit denen die Kunden in Scharen kommen.

Glauben Sie mir: Wenn ich meine ersten Artikel lese, muss ich mir manchmal die Augen zuhalten, weil ich sie so furchtbar steif finde.

Und natürlich habe ich am Anfang mal eine Angebotsseite komplett in den Sand gesetzt, so dass mein Workshop zu einem Ladenhüter krepiert ist.

Aber darum geht es doch nicht. Es geht darum, anzufangen. Aus den Fehler zu lernen. Und immer besser zu werden.

Mehr lesen: Wie ich erfolgreich meine erste Angebotsseite in den Sand setzte

Kritik unter dem Brennglas

Und natürlich kenne ich all die Sorgen und Bedenken rund um das Veröffentlichen. Es hat mich ein ganzes Jahr gebraucht, meinen ersten Blogartikel zu veröffentlichen.

Weil ich mich natürlich gefragt habe, wer ich bin, dass ich was zum Thema Schreiben sage.

Und als ich den ersten Artikel veröffentlichte … Glauben Sie, ich habe nicht gezittert? Und tue es nicht noch immer jedes Mal?

Dank der Forscherin und Autorin Brené Brown (deren Buch  „Daring Greatly“ von eben jedem Roosevelt-Zitat inspiriert ist) habe ich nun auch eine andere Sicht auf Kritik:

Was muss mich eigentlich die Kritik von irgendwem kümmern? Von irgendwem, der selbst nicht schreibt?

Von irgendwem, der vielleicht sogar anonym oder unter falschem Namen meine Artikel irgendwo zerreißt?

Gar nicht muss mich diese Kritik berühren.

Was zählt, ist das, was meine Leserinnen und Leser sagen. Und ihnen bin ich sogar dankbar für Kritik.

Denn ich sehe (konstruktive) Kritik schon lange als Chance noch besser zu werden.

In den ganzen Jahren,  in denen ich nun schon Blogartikel schreibe, ist übrigens noch nie ein Shitstorm oder ähnliches über mich hergezogen.

Im Gegenteil: Mir wird immer wieder gesagt, wie praxisnah meine Artikel sind und dass einige meine Leser sie sogar ausdrucken mit dem Marker durcharbeiten.

Ich möchte Sie darum ermutigen: Trauen Sie sich. Verstecken Sie sich nicht. Fangen Sie an.

Und haben Sie keine Angst davor, was irgendjemand sagen könnte. Was zählt ist, dass Sie mutig sind.

Was Sie jetzt tun können