Wie ich als Texterin die richtigen Worte finde

Mit welchen Fragen auch Sie noch treffender formulieren

Fragen Sie sich auch, wie es Texter schaffen, für ihre Kunden den richtigen Ton zu treffen? Dass ihre Texte den Kunden gefallen und zu ihnen passen? Und auch deren Kunden überzeugen? Meine kurze Antwort als Texterin lautet: indem ich meine Kunden sprechen lasse. In diesem Blogartikel zeige ich Ihnen essentielle Schritte meiner Arbeit. Nutzen Sie die Fragen, um auch für Ihre eigenen Texte die richtigen Worte zu finden.

Wie ich als Texterin für meine Kunden Website-Texte schreiben, die sie begeistern und zielführend sind? Indem ich meine Kunden so gut kenne, wie sie sich manchmal selbst nicht. Und auch von den Kunden meiner Kunden ein glasklares Bild vor Augen habe.

So einfach, wie das klingt, so viel Arbeit steckt dahinter. Denn diese Erkenntnisse sind verbunden mit vielen Fragen. Sie decken unterschiedliche Aspekte meiner Kunden ab, wie zum Beispiel:

  • Wer ist der Kunde? Wie ist das Unternehmen?
  • Wer ist die Zielgruppe?
  • Das Leitbild des Kunden
  • Informationen über die Branche und Mitbewerber

Einige meiner Leitfragen stelle ich Ihnen in diesem Artikel vor. Ihnen fällt es schwer, die richtigen Worte für Ihre Marketing-Texte zu finden? Dann werden Ihnen diese Fragen sicher helfen, treffender zu formulieren.

Die richtigen Worte finden: Sie und Ihr Unternehmen

Hier geht es darum, den Solo-Unternehmer bzw. die Firma kennenzulernen und ein Gefühl dafür zu bekommen, wer derjenige ist bzw. wie sich die Firma selbst sieht . Ich möchte nicht nur die Persönlichkeit erspüren, sondern auch erkennen, wie die Person bzw. die Firma von ihren Kunden gesehen werden möchte. Auch das meine ich mit „meine Kunden sprechen lassen“: Die Texte für meine Kunden sollen so natürlich wie möglich klingen. Also so, dass Besucher ihrer Website ein echtes Gefühl dafür bekommen, wer sie sind.

Nicht zuletzt muss ich natürlich in der Tiefe verstehen, was das Unternehmen anbietet.

Einige meiner Fragen lauten:

  • Beschreiben Sie sich bzw. Ihr Unternehmen mit drei bis fünf passenden Adjektiven!
  • Erzählen Sie mir von der (Entstehungs-)Geschichte Ihres Unternehmens!
  • Haben Sie bestimmte Botschaften, die Sie kommunizieren wollen?
  • Wie wollen Sie von Ihren Kunden wahrgenommen werden?

(Dieser Teil macht mir übrigens immer sehr viel Spaß. 😊 Weil ich es wahnsinnig spannend finde, meine Kunden so „zu erforschen“. Essentiell dabei: gegenseitige Sympathie. Nur wenn meine Kunden mich sympathisch finden, können sie an dieser Stelle wirklich ehrlich sein und sich auch öffnen.)

Die richtigen Worte finden: Ihr Leitbild

In diesem Punkt finde ich heraus, was den Solo-Unternehmer bzw. das Unternehmen ausmacht und antreibt bzw. das „Warum“ zu erkennen. Ich liebe es, mit Menschen zu arbeiten, die nicht nur gut sind in dem, was sie tun, sondern auch für ihren Beruf brennen. Und dafür brennen, das Beste für ihre Kunden zu erreichen.

Denn genau dafür brenne ich: Diese Menschen mit meinen Texten dabei unterstützen, mehr potentielle Kunden zu erreichen und mehr Menschen mit ihrer Arbeit zu einem besseren Leben zu verhelfen.

Die richtigen Worte finden: Ihre Zielgruppe

Natürlich sollen meine Texte meinen Kunden zusagen. Aber letztlich sind es deren Kunden, für die meine Texte ansprechend sein müssen. Im Marketing sagen wir „Der Köder muss dem Fisch schmecken – nicht dem Angler.“ Darum muss ich verstehen, für wen meine Kunden arbeiten. Wer ist die Zielgruppe, für die ich schreibe?

Mit Zielgruppe meine ich nicht „alle Frauen im Alter von 25 bis 65“. Nein, das wäre viel zu unkonkret. So könnte ich mir nicht bildlich vorstellen, wer die Texte am Ende lesen wird. Denn genau darum geht es mir: Wenn ich schreibe, habe ich ein klares Bild vor Augen, für wen ich schreibe.

Probleme und Wünsche der Zielgruppe

Damit potentielle Kunden kaufen, müssen sie den Nutzen für sich erkennen. Oft jonglieren wir als Anbieter aber mit den Funktionen, die unser Produkt bietet, oder den tollen Methoden, die wir nutzen. Für den potentiellen Kunden ist es schwer, darin die Vorteile für sich zu sehen. An dieser Stelle ist es meine Aufgabe als Texterin, den Interessenten „über die Schwelle zu tragen“. Denn nein – den Nutzen können sich Interessenten oft nicht direkt selbst denken.

Darum ist es Teil meiner Arbeit, den Nutzen so greifbar wie möglich zu formulieren. Oft wissen meine Kunden sehr genau, was ihr Angebot für ihre Kunden tut. Nur fällt es ihnen schwer, das in treffende Worte zu verpacken. Die häufigste Frage, die ich meinen Kunden stelle: „Was genau meinen Sie damit?“ So arbeiten wir Schritt für Schritt heraus, was sie eigentlich meinen. Wenn meine Kunden es dann mit ihren eigenen Worten sagen, kommt am Ende immer die Formulierung heraus, die sie sich gewünscht haben. Im Endeffekt bin ich also die „Geburtshelferin für richtigen Worte“.

Typische Fragen, die ich in dieser Kategorie stelle:

  • Wer ist Ihre Zielgruppe? / Wer sind Ihre Zielgruppen?
  • Beschreiben Sie Ihre Zielgruppe/n! (Alter, Interessen usw.)
  • Was sind die typischen Probleme Ihrer Zielgruppe/n?
  • Was passiert, wenn Ihre Zielgruppe diese Probleme nicht löst?
  • Wie helfen Sie Ihren Kunden, diese Probleme zu lösen?
  • Wie sieht der Idealzustand Ihrer Kunden aus?
  • Wie helfen Sie, diesen zu erreichen?

Die richtigen Worte finden: Die Branche und Mitbewerber

Um die richtigen Worte für meine Kunden zu finden, will ich verstehen, in welche Richtung die Reise (die Texte) auf gar keinen Fall gehen soll. Und welche Marschrichtung optimal ist. Darum bitte ich meine Kunden immer, mir Mitbewerber und deren Websites zu nennen. Und zwar solche, die ihnen gut gefallen, und solche, die ihnen nicht gefallen. Inklusive der Gründe dafür.

Ich kann dann auch analysieren, ob und was den Websites der Mitbewerber fehlt, um meinen Kunden damit einen Vorsprung zu verschaffen. Coaches zum Beispiel erklären oft nicht, wie sie in ihrer Arbeit vorgehen.

Indem ich dann zusammen mit meinen Kunden ihren eigenen Prozess – vom Erstkontakt bis hin zur Nachbetreuung – skizziere, können sich deren Interessenten detailliert informieren, wie die Zusammenarbeit mit ihnen abläuft. (Wie auf dieser Website meiner Kunden, die Schlafcoaching für Babys und Kleinkinder anbietet) Das schafft Vertrauen – eine essentielle Voraussetzung für die Kundenbeziehung, gerade bei Dienstleistungen.

Gleichzeitig mache ich mich in diesem Schritt vertraut mit typischen Formulierungen und Fachbegriffen der Branche, auch um relevante Keywords für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu finden, damit die Websites meiner Kunden möglichst weit vorn bei Google zu finden sind. (Die Website für das Schlafcoachings rankt zum Beispiel auf Platz 3 für ihr relevantes Suchwort.)

Die richtigen Worte finden: Fazit einer Texterin

Ja, ich löchere meine Kunden regelrecht 🙂 Und meine Kunden – die sind immer sehr dankbar für diese Fragen. Weil sie sich selbst noch oft noch nie Gedanken darüber gemacht haben und froh sind über einen „Sparringspartner“, der gemeinsam mit ihnen die Antworten erarbeitet. Und mit ihnen herausarbeitet, wer genau denn nun die wichtigste Zielgruppe ist, wie ihr Unternehmer wahrgenommen werden soll usw.

Und auch das meine ich mit „meine Kunden sprechen lassen“: Die meiste Zeit reden meine Kunden und ich höre zu, schreibe fleißig mit und hake nach, wenn mir etwas unklar ist.

Bevor ich das erste Mal in die Tasten haue, sind meist schon um die sechs bis acht Stunden vergangen: Strategiegespräch, Briefing-Fragebogen auswerten, Briefing-Telefonat, Recherche, Konzept erstellen und abstimmen. (Und so läuft es bei mir ab, sobald ich die Feder schwinge: Wie ich als Texterin vorgehe, wenn ich Webtexte erstelle.)

Sie möchten, dass ich auch für Sie die richtigen Worte finde? Dann vereinbaren Sie ein kostenfreies Kennenlern-Gespräch. Erfahren Sie mehr darüber, wie es abläuft, wenn ich Ihre Website-Texte schreibe.