Zielgruppengerecht schreiben: 2 kleine Schritte, um Ihre Blogleser besser abzuholen

Zuletzt aktualisiert am 17.03.2022

„Wie schreibe ich zielgruppengerecht?“ Diese Frage wird mir in Seminaren häufig gestellt. Die Antwort ist so simpel wie ausschweifend: indem Sie sich Ihre potenziellen Kunden genau anschauen. Denn je besser Sie wissen, für wen Sie wirklich schreiben, desto besser erreichen Sie Ihre Leser. In diesem Blogartikel zeige ich Ihnen zwei Schritte, die Ihnen helfen, zielgruppengerechte Blogartikel zu schreiben.

Die Frage „Wie schreibe ich zielgruppengerecht?“ ist nicht mit einem Satz beantwortet.

Dabei liegt die Antwort bereits im Begriff: Sie schreiben zielgruppengerecht, indem Sie mit Ihrem Blogartikel Ihrer Zielgruppe gerecht werden. (Haha … wenn es so einfach wäre, wären wir jetzt sicher nicht hier …)

Ich weiß, ein Wort sollte nicht mit sich selbst definiert werden… Dennoch sollten Sie es sich auf der Zunge zergehen lassen.

Denn in „zielgruppengerecht“ befinden sich zwei wesentliche Teile:

  • Zielgruppe
  • Gerecht (werden)

Das heißt, Sie sollten sich diese zwei Punkte genauer anschauen:

  • Wer genau ist eigentlich meine Zielgruppe? Wer sind meine potenziellen Kunden?
  • Wie werde ich ihr gerecht? Also: Womit docke ich wirklich an?

Bevor Sie also schreiben, sollten Sie sich ein bisschen Zeit nehmen und sich mit Ihren Zielkunden beschäftigen.

Zielgruppengerecht schreiben: Wer ist meine Zielgruppe?

Fragen Sie sich am Anfang, wen genau Sie mit Ihrem Blogartikel erreichen wollen.

Welche Personen sollen ihn lesen?

Beachten Sie: Diese Personen sollten nicht zu unterschiedlich sein und möglichst viel gemeinsam haben.

Es ist natürlich sehr gut möglich, dass Sie mit Ihrem Angebot (sehr) unterschiedliche Gruppen ansprechen.

Nehmen wir als Beispiel das Angebot von Fortbildungen für Nachwuchs-Führungskräfte.

In diesem Fall könnten Sie zwei verschiedene Zielgruppen haben:

  • Die Nachwuchs-Führungskräfte selbst
  • Die Vorgesetzten der Nachwuchskräfte, die diese fördern wollen

An dieser Stelle ist es wichtig, dass sich zu Beginn entscheiden, wen Sie ansprechen möchten.

Denn wenn Ihr Blogartikel Ihre Zielkunden überzeugen soll, ist es wichtig, dass er sehr spezifisch auf diese eine Zielgruppe zugeschnitten ist.

Wenn Sie versuchen, mit einem Blogartikel zu viele verschiedene Gruppen anzusprechen, passieren zwei Dinge:

  • Es fällt Ihnen schwer, auf den Punkt zu kommen und Sie verheddern sich immer wieder
  • Es fällt Ihnen schwer, Ihren Blogartikel zu strukturieren, und Sie überarbeiten ihn permanent
  • Ihre Leser fühlen sich nicht angesprochen

Lesen Sie mehr dazu: Schreibblockade bei Ihren Website-Texten: 7 deutliche Warnsignale, die Sie möglicherweise überhören

Zielgruppengerecht schreiben: Mit welchen Informationen werde ich meiner Zielgruppe gerecht?

Schlüpfen Sie für diese Frage in die Haut Ihres Adressaten. Führen Sie einen Perspektivwechsel durch und betrachten Sie Ihr Thema mit seinen Augen.

Fragen Sie sich:

  • Was ist wichtig für Ihren Leser?
  • Was könnten ihn interessieren?
  • Welchen Mehrwert bietet Ihr Thema?

Und auch hier werden Sie feststellen: Wenn Ihre Zielgruppe aus zu unterschiedlichen Personen besteht, wird diese Stelle bereits schwierig, denn wahrscheinlich wird die Sammlung zu groß.

Wenn es Ihnen schwerfällt, sich in Ihre Zielgruppe hineinzuversetzen und diese Fragen zu beantworten, lade ich Sie ein, noch mehr über sie zu erfahren.

Wie?

Indem Sie zum Beispiel mit bestehenden Kunden sprechen. Oder in passenden Gruppen auf XING oder Facebook lesen, was Ihre Zielkunden bewegt.

Mehr dazu:

Was Ihre potenzielle Kunden interessiert, finde ich auch im Coaching mit meinen Kunden heraus.

Zielgruppengerecht schreiben: Passend strukturieren

Jetzt, wo Sie Klarheit darüber haben, wen Sie konkret erreichen wollen und was relevant für die Zielleser ist, wird es wesentlich leichter, zielgruppengerecht zu schreiben.

Denn jetzt werden Sie Ihre Leser wirklich erreichen.

Und zwar auf zwei Wegen:

  • Sie strukturieren Ihren Text so, dass Ihre Leser direkt motiviert sind, weiterzulesen.
  • Sie formulieren Ihren Text in einer Sprache, die für Ihre Zielgruppe angenehm klingt.

Zielgruppengerecht formulieren: Finden Sie Ihre Sprache

Schreiben Sie Ihren Text so, wie Sie im Gespräch mit Ihren potenziellen Kunden.

Haben Sie keine Angst davor, dass es zu salopp klingt.

Was Ihnen bisher wahrscheinlich noch keiner gesagt hat, das Thema aber ungemein erleichtert: In einem Text gibt es (mindestens) zwei Ebenen.

Und das sind sie:

  • die äußere Form (also wie der Text klingt)
  • die inhaltliche Ebene (also was Sie eigentlich schreiben)

Und Ihre Kompetenz – die machen Sie mit Ihrem Inhalt deutlich.

Die äußere „Hülle“, also Ihr Schreibstil, der darf locker sein.

Es gibt sogar eine Studie der Princeton University in den USA, die untersucht hat, dass zu kompliziert formulierte Texte sich negativ auf Ihre Leser auswirken.

Mehr dazu:

Fazit

Es gibt keine pauschale Antwort auf die Frage „Wie schreibe ich zielgruppengerecht“.

Tatsächlich liefert zwar schon der Begriff die Lösung – dennoch müssen Sie zunächst Ihrer Zielgruppe auf die Spur kommen, um ihr gerecht zu werden.

Anschließend führen Sie sich einen Vertreter der Gruppe vor Augen und analysieren dann, was für ein Mensch das ist, was ihn interessiert und bewegt.

Dann können Sie Ihre Inhalte so wählen, strukturieren und formulieren, dass Ihre Zielgruppe sich angesprochen fühlt.

Und jetzt?

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Über Maria Horschig

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