3 wirksame Methoden, damit Ihre Website-Texte nicht mehr austauschbar klingen

So heben Sie sich schneller von Ihren Mitbewerbern ab

Sie wollen auf Ihrer Website endlich nicht mehr so klingen, wie die meisten Ihrer Mitbewerber, die gefühlt alle dasselbe schreiben? Nicht wie eine x-beliebige Website ohne Wiedererkennung? Sie wollen aus der Masse hervorstehen? Dann atmen Sie auf: Hier kommen drei Strategien, wie Sie das schaffen.

Untergehen. Von potentiellen Kunden übersehen werden. Oder gar nicht gesehen werden. Wenn Sie selbstständig sind, ist das wahrscheinlich Ihr Albtraum.

Erst recht, wenn Sie sich die Mühe machen, die Texte für Ihre Website selbst zu schreiben.

Doch wenn Sie sich umschauen, ertappen Sie sich womöglich oft bei diesem einen Gedanken:

„Die klingen alle gleich.“

Gefühlt hat jeder beim Nachbarn abgeschrieben und für einen Außenstehenden wird überhaupt nicht ersichtlich, was die Anbieter unterscheidet.

Und das ist ja genau das Dilemma … Egal, ob Sie Konfliktcoach, Programmierer oder Designer sind – damit sind Sie nicht der oder die einzige mit diesem Angebot.

Sich mit Ihren Website-Texten abzuheben ist darum ein idealer Weg, endlich nicht mehr so vergleichbar zu sein.

In diesem Artikel zeige ich Ihnen drei Wege, wie Sie das erreichen:

  1. Streichen Sie die Phrasen aus Ihren Texten
  2. Schreiben Sie lebendigere Texte
  3. Entwickeln Sie einen authentischen Schreibstil

Doch bevor Sie jetzt jubeln, muss ich noch etwas ansprechen. Vielleicht wissen Sie es bereits, vielleicht noch nicht: Dass Ihre Texte sich weniger austauschbar anhören, das ist die eine Seite. Es ist quasi die sichtbare Oberfläche.

Doch auch das Fundament muss stimmen. Also das, was Sie schreiben.

Darum hier kurz der Hinweis auf meinen Artikel: Website-Texte müssen schön klingen? Unsinn.

Nun aber zu den drei Methoden:

Weg 1: Streichen Sie die Phrasen aus Ihren Texten

Ich schätze, diese Ansage wird Sie wenig überraschen, möglicherweise sogar enttäuschen: „Ja, das ist mir auch klar, dass ich keine Floskeln verwenden soll, genau darum bin ich ja hier“, denken Sie vielleicht gerade.

Und dennoch sollten wir uns diesem Punkt etwas widmen. Denn der Fallstrick lauert im Detail: Was ist schon abgedroschen, was geht noch?

Denn da scheiden sich die Geister.

Mein Artikel „40 schlimme Phrasen, die potentielle Kunden im Nu von Ihrer Website vergraulen“ erntete derart viel Resonanz auf meinem Newsletter und auf LinkedIn, dass ich das Gefühl hatte, in ein Wespennest gestochen zu haben.

Nur dass das Wespennest in diesem Fall eine Sorge ist. Die Sorge, dass sich auf der eigenen Website doch eine abgedroschene Floskel eingeschlichen hat …

Gemeinsam mit meinen Lesern habe ich eine „Hitliste“ erstellt, die sich in fünf Kategorien gliedert:

  • Wenn die Startseite zum Willkommensgruß wird (und damit ihre Hauptaufgabe verfehlt)
  • Langjähriges Know-how, langjährige Erfahrung
  • Kompetent, ganzheitlich, dynamisch
  • Innovativ, innovativ, innovativ
  • Individuell, maßgeschneidert und in Ihrem Interesse

Zum Phrasencheck für Ihre Website: Die Liste der 40 schlimmen Phrasen

Weg 2: Schreiben Sie lebendigere Texte

Phrasencheck bestanden, aber Ihre Texte klingen immer noch komisch? Irgendwie trocken oder nicht nach Ihnen? Dann heißt das wahrscheinlich eines: Sagen Sie dem nüchternen Schreibstil „Ade“.

Was damals im Deutschunterricht gewollt war (möglichst sachlich formulieren), ist für Website-Texte Gift.

Denn das Ideal von früher klingt viel zu steif und trocken, als dass es bei Ihren Website-Besuchern andocken würde.

Und darum heißt es heute: Verbannen Sie die steifen Konstruktionen aus Ihren Texten und machen Sie Platz für einen aktiven Schreibstil.

Ich bediene mich hier gerne an einem Zitat des „Deutschlehrers der Nation“, Wolf Schneider: „Lasst Verben tanzen“.

Verben haben wir in der Grundschule als „Tu-Wörter“ kennengelernt. Damit sind sie förmlich der Inbegriff einer lebendigen Schreibweise.

Heißt also: Ersetzen Sie den sogenannten „Nominalstil“ (also Sätze voller Substantive) mit aktiven Formulierungen. Achten Sie auf Substantive mit Endungen wie -ung, -heit und -keit. Fragen Sie sich, wofür das sperrige Wort steht. Was wollen Sie wirklich sagen?

Aus eigener Erfahrung muss ich Sie vorwarnen: Ja, daran werden Sie sich zeitweise die Zähne ausbeißen. Auch im Coaching feilen meine Kunden und ich manchmal lange an nur einem einzigen Satz, weil es eben nicht ganz so einfach ist, Substantive mit Verben zu ersetzen.

Mehr dazu:

Weg 3: Entwickeln Sie einen authentischen Schreibstil

Es hat viele Namen und meint oft dasselbe: die eigene Stimme finden, einen eigenen Stil finden, natürlich schreiben, persönliche Texte schreiben …

Es geht darum, dass die eigenen Texte mehr nach uns klingen. Nicht mehr so fremd oder unbequem.

Wenn Sie mich fragen: Das ist der Königsweg, damit Ihre Texte sich nicht mehr so austauschbar anhören.

Denn je mehr Ihre Persönlichkeit in Ihre Texte fließt, desto unverwechselbarer werden sie.

Und ja, ich höre Sie: „Was ist denn noch okay? Ab wann wirkt es unprofessionell?“

(Genau dieser Frage gehen wir übrigens in meinem Workshop nach: „Wie Sie lebendige Texte schreiben, die locker und trotzdem professionell klingen“.)

Ihr Gefühl trügt Sie nicht – es scheint ein schmaler Grad zwischen „mehr Ich“ und „zu flapsig“ zu sein.

Im Grunde geht es ja darum, einen Schreibstil zu entwickeln, der eine Schnittmenge bildet zwischen Ihnen und Ihrer Zielgruppe.

Und genau hier liegt der Schlüssel: Wollen Sie wissen, ab wann es zu salopp wird, sollten Sie sich darüber klar werden, mit welchen Kunden Sie gerne arbeiten. Und wie Sie mit diesen sprechen.

Denn schreiben Sie Texte, die genauso klingen, wie Sie mit diesen Kunden sprechen, passiert die Magie: Nicht nur werden Ihre Texte wiedererkennbar … Es passiert noch viel mehr:

  • Sie werden sich in Ihren Texten wiederfinden.
  • Website-Besucher bekommen ein viel besseres Gefühl dafür, wer Sie als Person sind und entscheiden schneller, ob es passen könnte.
  • Sie werden immer mehr Kunden anziehen, mit denen Sie gerne arbeiten (und immer weniger, die Ihnen das Leben schwer machen).

Lesen Sie mehr dazu:

Was Sie jetzt tun können

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