4 Wahrheiten über Ihre Website-Texte, die Sie wahrscheinlich erleichtern werden

Zuletzt aktualisiert am 21.01.2022

Ihre Website-Texte … nicht gerade Ihr Lieblingsthema? Einerseits wollen Sie Professionalität vermitteln, andererseits soll es nicht so steif klingen. Wenn doch die Gedanken nur schneller aufs Papier kämen – und dort auch noch genau so gut klingen würden, wie in Ihrem Kopf … Irgendwie will es halt oft nicht klappen. Der Grund dafür könnte jedoch ein ganz anderer sein, als was Sie vielleicht vermuten. Hier sind vier Tatsachen übers Schreiben, die viele Selbstständige immer wieder überraschen.

Einfach, klar, auf den Punkt – das wünschen Sie sich, wenn Sie Ihre Website-Texte formulieren?

Sie kennen das Dilemma sicher: Ihre Website-Texte sollen möglichst souverän und professionell klingen, damit Sie ernst genommen werden.

Doch: Es soll auch nicht total hochgestochen werden, damit es auch noch nach Ihnen klingt. Aber: Zu flapsig soll es auch nicht sein.

Zerbrechen Sie sich auch permanent den Kopf über der Frage, wie um alles in der Welt das gehen soll?

Denn Ihr Ziel, das haben Sie vor Augen: mit Ihrer Website endlich die richtigen Kunden ansprechen und leichter Kunden gewinnen … Und das ohne aufdringlich zu verkaufen.

Die gute Nachricht ist: Das ist gar nicht so schwer.

Doch zwischen Ihrem Ziel und dem Staus quo stehen noch ein paar Hindernisse. Denn die meisten Selbstständigen machen sich das Leben  (bzw. Schreiben) durch hinderliche Überzeugungen schwerer als nötig.

In diesem Artikel warten vier „Programme“ für Ihren Kopf auf Sie, die das Schreiben Ihrer Website-Texte betreffen.

Einmal installiert, verspreche ich Ihnen: Damit werden sich einige Dinge ändern.

Wahrheit 1: Ihr erster Entwurf muss nicht perfekt klingen

In Ihrem Kopf hört sich das alles immer gut an? Doch sobald Sie es aufs Papier bringen wollen, stockt es?

Weil Sie die Angst überkommt, dass es das nicht trifft? Denn immer, wenn es geschrieben ist, klingt es nicht mehr so gut, wie in Ihrem Kopf?

Und dann sitzen Sie da und überlegen und überlegen? Und je mehr Sie das tun, desto mehr verkrampfen Sie, weil Sie von sich erwarten, der erste Entwurf muss perfekt sein?

Damit quälen sich fast alle Selbstständigen. Doch … das muss nicht sein.

Die Tatsache ist:

Der erste Entwurf muss nicht super toll klingen. Im Gegenteil. Er darf sogar „blöd“ klingen.

Es ist überhaupt nicht das Ziel, auf Anhieb druckreife Texte aufs Papier zu bringen.

Wie Sie ja selbst schon gemerkt haben: Diese Erwartung blockiert Sie extrem.

Was Sie wahrscheinlich noch nicht wissen: Das eigentliche Formulieren (das die meisten als „das Schreiben“ kennen), das ist nur ein kleiner Teil des Schreibprozesses.

Im ersten Schritt geht es einzig und allein darum, Ihre Gedanken aufs Papier zu bringen – völlig egal, wie es klingt oder wie verschachtelt es wird.

Was diese Erkenntnis verändert:

Sie werden wesentlich entspannter sein, was das Schreiben angeht:

  • Sie können akzeptieren, dass es Sie nicht auf Anhieb zufriedenstellt, was Sie zu Papier bringen.
  • Das Schreiben verliert seinen Schrecken. Sie gehen mit weniger Druck an die ganze Sache und verkrampfen weniger.
  • Sie beginnen, sich auf Ihre eigene Art auszudrücken, weil Sie wissen, dass Sie es hinterher eh nochmal überarbeiten.
  • Sie haben keine „Angst“ mehr, einfach erstmal das zu schreiben, was Sie gerade ausdrücken wollen.

All das führt dazu, dass Sie schneller ins Schreiben kommen und in Windeseile etwas geschrieben haben, mit dem Sie weiterarbeiten können.

Mehr dazu:

Wahrheit 2: Es ist nicht das Ziel, alles „in einem Rutsch runterzuschreiben“

Jedes Mal, wenn Sie sich an Ihre Website-Texte setzen, sind Sie hochmotiviert:

Sie wollen loslegen und es in einem Rutsch runterschreiben. Und es soll natürlich auch professionell klingen.

Doch: Das hat nie wirklich funktioniert, war anstrengend und die Ergebnisse gefielen Ihnen nicht?

Auch das höre ich von vielen Selbstständigen.

Die Tatsache ist:

Schreiben ist ein Prozess. Und wie es Prozesse so an sich haben, hat auch der Schreibprozess mehrere Schritte. (Ich arbeite mit fünf Schritten, was auch für meine Coachees und Workshop-Teilnehmer sehr gut funktioniert.)

Wie eben schon erwähnt: Das, was die meisten als „das Schreiben“ kennen, ist lediglich das Formulieren.

Davor und danach gibt es noch ein paar Schritte:

  • Bevor Sie mit dem Schreiben beginnen, sollten Sie sich Ihre Gedanken stichwortartig notieren und sich klarmachen, für wen Sie eigentlich schreiben.
  • Nach dem Formulieren wird der Text überarbeitet.

Das Überarbeiten nimmt gefühlt 50 bis 80 Prozent der gesamten Zeit ein. (Und nein, keine Sorge, das dauert nicht länger – denn Sie kommen ja viel schneller ins Schreiben, wie Sie jetzt bereits wissen.)

Was den meisten fehlt, sind zwei Dinge:

Was diese Erkenntnis verändert:

Für die meisten Selbstständigen, die sich mit dem Schreiben arg quälen, beginnt sowas wie ein neues Zeitalter.

Denn in jedem Training, Workshop und Coaching erlebe ich die gleichen Reaktionen, sobald meine Kunden sehen, dass Schreiben ein Prozess ist:

„Das Schreiben geht schon jetzt einfacher – allein dadurch, dass ich mich damit beschäftige. Früher saß ich immer da und hab überlegt und überlegt und bin dadurch verkrampft, weil ich dachte, der erste Entwurf muss schon super sein.

Jetzt bin ich viel entspannter und das Schreiben macht Spaß, weil es sich viel leichter anfühlt.“

(Ramona Runcan über „Die Bauanleitung für Ihre Website-Texte“)

 „Das Schreiben ist wesentlich leichter geworden. Wenn ich die erste Hürde genommen habe, anzufangen, dann geht es.

Was erst ein Riesenberg ist deutlich einfacher geworden.“

(Renate Weiß)

Wahrheit 3: Sie brauchen weder Schreibtalent noch Kreativität um, Ihre Website-Texte zu schreiben

Sind Sie überzeugt, kein „Schreiberling“ zu sein?

„Ich kann nicht schreiben.“ Dieser hartnäckige Gedanke hat sich womöglich bereits zu Schulzeiten in Ihrem Kopf festgesetzt.

Geschäftsbriefe formulieren war vielleicht noch ok …

Aber Sie wissen auch, dass dieser Stil für Ihre eigenen Website-Texte nicht passt und sind darum schon entmutigt, bevor es eigentlich losgeht?

Auch hier kann ich Sie beruhigen: Als ich meinen Onlinekurs „Die Bauanleitung für Ihre Website-Texte“ entwickelt habe, war das eine der häufigsten Antworten der Selbstständigen, die ich für die Recherche befragt habe.

Die Tatsache ist:

Schreiben ist ein Handwerk wie jedes andere.

Sie werden es beherrschen, sobald Sie wissen,

  • welche Werkzeuge Sie dafür brauchen,
  • wie Sie diese bedienen und
  • wie Sie sie in der richtigen Reihenfolge anwenden.

Und: Website-Texte müssen nicht kreativ sein oder unwahrscheinlich gewählt klingen.

Denn

Aus Besuchern machen nur diejenigen Website-Texte Kunden, die die richtigen Inhalte enthalten und entsprechend dem Nutzerverhalten potenzieller Kunden aufgebaut sind. (Auch dazu gleich mehr.)

Was diese Erkenntnis verändert:

Lassen Sie es mich noch einmal mit den Worten von Renate Weiß formulieren, die mittlerweile fast alle Kundinnen ihres Fitnessstudios über ihre Website gewinnt:

„Schreiben ist eine Art Handwerk und das kann man lernen. Das sind einzelne Bausteine, die man sich aneignen muss und wenn man diese Bausteine und das Grundgerüst hat, dann fällt alles andere nachher leichter.“

Mehr dazu:

Wahrheit 4: Ihre Website-Texte dürfen locker klingen

Ihre Website-Texte sollen möglichst souverän und professionell klingen, damit Sie ernst genommen werden. Doch immer kommt dann die Frage: „Bin das noch ich?“

Es soll nicht total hochgestochen werden. Flapsig soll es aber auch nicht sein.

Und jetzt? Weiter im Kreis drehen ist jedenfalls keine Option.

Nicht ohne Grund greife ich diesen Kopfknoten hier auf: Er ist ebenfalls eine der größten Herausforderungen Selbstständiger.

Die Tatsache ist:

Je „natürlicher“ Ihre Website-Texte klingen, desto besser.

Je einfacher Sie die Dinge formulieren, desto eher docken Sie bei Ihren Besuchern an. Eine Studie der Princeton University bewies: Zu komplex formulierte Texte sind sogar kontraproduktiv.

Und das Wichtigste: Professionalität ist vor allem eine Frage Ihrer Inhalte.

Das heißt: Ihre Website-Texte dürfen nach Ihnen klingen.

Was diese Erkenntnis verändert:

Es macht auf einmal Spaß, zu schreiben. Es fühlt sich leichter an.

Ihre Texte docken bei potenziellen Kunden an.

Und je mehr Ihre Website-Texte nach Ihnen klingen, desto mehr docken Sie bei genau den Kunden an, die zu Ihnen passen.

Außerdem verschwindet die Angst vor der Bewertung (also die typische Frage „Was sollen denn meine Besucher denken, wenn ich das so schreibe …“).

Das sagte Angela Diez, Teilnehmerin eines Workshops:

„Seit dem Workshop traue ich mich, lockerer zu schreiben – eben so, wie ich auch spreche.

Mir ist es wichtig, dass meine Texte authentisch klingen.

Gleichzeitig möchte ich auch dann als kompetent wahrgenommen werden, wenn ich in einem lockeren Ton schreibe. Beim Lesen deiner Seite habe ich gemerkt, dass es geht – wenn man weiß wie.“

Mehr dazu:

Und jetzt?

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Über Maria Horschig

Ich unterstütze Selbstständige, die mit ihrer Website zu wenig Kunden gewinnen, mit ihren Website-Texten Besucher in Kunden zu verwandeln.

Ich zeige Ihnen, wie Ihre Texte verkaufen, ohne verkäuferisch zu klingen und ganz ohne das typische Marketing-Blabla auskommen.

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