Website-Texte erstellen: Diese 5 essenziellen Elemente benötigen Coaches und Berater mindestens

Zuletzt aktualisiert am 16.08.2022

Was brauche ich beim Erstellen meiner Website-Texte für den Start? Was ist das Minimum, um mit meiner Website online zu gehen?  Was kann ich später noch ergänzen? Und wann ist das Ganze gut genug, um selbstbewusst auf „Veröffentlichen“ zu drücken? Lassen Sie uns gemeinsam schauen, was Sie benötigen – und wie Sie die typischen Fehler vermeiden.

Die eigenen Website-Texte mit Freude und Leichtigkeit erstellen – das wäre schön, oder?

Wenn Sie so sind wie viele selbstständige Coaches, Trainer und Berater, dann erscheinen Ihnen Ihre Website-Texte wahrscheinlich eher wie ein riesiger Berg – oder im schlimmsten Fall wie ein furchterregendes Monster.

Der Fehler, einen katastrophalen Fehler zu machen, lähmt viele Selbstständige, wenn sie ihre Website-Texte erstellen.

Verständlich. Denn Ihre Website soll Sie optimal zeigen. Sie wollen stolz darauf sein und Sie wollen damit Besucher in Kunden verwandeln.

Keine Furcht vorm Erstellen der eigenen Website-Texte

Ihre Website-Texte müssen kein Buch mit 7 Siegeln bleiben – und schon gar nicht Angst und Schrecken verbreiten.

Eine Website, die für Sie aktiv die richtigen Kunden gewinnen soll, folgt klaren Strukturen.

Und ja, egal, wie unterschiedlich jedes Business ist, Websites haben immer ähnliche Strukturen.

Und noch ein „Ja“: Es gibt ein Minimum, das Sie benötigen, wenn Sie online gehen wollen – und langfristig erfolgreich Kunden damit wollen.

Wie genau das aussieht, das schauen wir uns in diesem Artikel an.

In diesem Beitrag kläre ich mit Ihnen auch, …

  • … was Sie NICHT benötigen, wenn Sie Ihre Website-Texte erstellen.
  • … warum ein „One-Pager“ nicht ideal ist.
  • … warum Sie keinesfalls Ihr Angebot reflektieren sollten, während Sie gerade dabei sind, zu schreiben.
  • … woran Sie erkennen, dass Ihre Website-Texte gut genug sind.

Na dann, lassen Sie uns starten.

Element 1: Eine Startseite (Homepage), die Ihr Angebot auf den Punkt bringt

Kennen Sie das Gefühl auf einer Website, wenn Sie scrollen und scrollen und einfach nicht verstehen, was derjenige anbietet?

Wenn es auf der Startseite quer durch alle möglichen Themen geht und Sie einfach nur Bahnhof verstehen?

Verwirrend, oder?

Und ja: So verschwinden potenzielle Kunden schneller als sie gekommen sind.

Ein sehr unangenehmer Gedanke, oder? Das verstehe ich gut.

Wenn Sie also einen Fehler vermeiden wollen, der gravierende Auswirkungen hat, dann schenken Sie vor allem Ihrer Startseite (der Homepage Ihrer Website) viel Aufmerksamkeit.

Zum Nachlesen: Website, Homepage und Webseite: Das ist der Unterschied

Was Ihre Startseite können muss

Die Aufgabe Ihrer Startseite: Ihrem potenziellen Kunden in wenigen Sekunden klarmachen, dass er bei Ihnen richtig ist.

Wenige Sekunden, das bedeutet im Klartext: weniger als drei. Nicht wirklich viel, ich weiß.

In so kurzer Zeit entscheiden Website-Besucher, ob sie bleiben oder gehen.

Und hier wartet nun die Aufgabe auf Sie, an der Sie sich sehr wahrscheinlich schon lange die Zähne ausbeißen:

Sie müssen Ihr Angebot in wenigen Worten auf den Punkt bringen.

Ich weiß, wie hart das ist. Auch mich brauchte es gefühlt ewig, die Essenz meines Angebotes in drei Sätze zu bringen.

Verzweifeln Sie bitte nicht allein im stillen Kämmerlein

Allein habe ich das übrigens nicht hinbekommen. Ich hatte damals Unterstützung von Coaches.

Und für die bin ich sehr dankbar. Ich habe mich nämlich nur im Kreis gedreht.

Heute (im Mai 2022) bringe ich mein Angebot wie folgt auf den Punkt:

Ich unterstütze Selbstständige, die mit ihrer Website zu wenig Kunden gewinnen, mit ihren Website-Texten Besucher in Kunden zu verwandeln.

Als Website-Texte-Coach zeige ich Ihnen, wie Ihre Texte verkaufen, ohne verkäuferisch zu klingen, ohne zu manipulieren und ganz ohne das typische Marketing-Blabla.

Auch meine Kunden im Knotenlöser-Coaching sind heute froh, dass ich mit Ihnen gemeinsam an dem feilen, was viele als „Elevator Pitch“ kennen.

Wie so ein Elevator Pitch aussehen kann, zeige ich Ihnen mit ein paar Beispielen aus meiner Arbeit: 8 Beispiele für die wichtigsten Sätze auf Ihrer gesamten Website

Weitere Aufgaben Ihrer Startseite

Haben Ihre potenziellen Kunden erkannt, dass Sie bei Ihnen richtig sind, wollen sie wissen, wie Sie sie konkret unterstützen können.

Nennen Sie Ihre Angebote und umreißen Sie kurz, worum es geht.

Und ich höre Sie auch hier: „Ich muss mir erst mal darüber klar werden, was ich anbiete.“

Natürlich, es soll rund wirken, es soll nicht wie ein Bauchladen aussehen.

Reflektieren Sie also Ihr Angebot in Ruhe, bevor Sie an die Startseite gehen.

Weil auch das für so viele Selbstständige ein harter Knochen ist, unterstütze ich meine Kunden auch hierbei im Knotenlöser-Coaching.

Lesen Sie noch mehr dazu:

Element 2: Eine Über-mich-Seite, die zeigt, warum Sie gut zu Ihrem potenziellen Kunden passen

Die Über-mich-Seite bekommt nach der Startseite oft die meisten Klicks auf Ihrer Website.

Kein Wunder – wir wollen wissen, wer hinter einem Angebot steckt.

Also: Zeigen Sie sich.

Kunden wollen – gerade bei Coaching und Beratung – erfahren, wer Sie als Mensch ganz persönlich sind.

Ich weiß, der Gedanke, auf dem Präsentierteller zu liegen, ist wahnsinnig unangenehm.

Niemand von uns möchte rüberkommen, als würde er sich selbst beweihräuchern.

So fällt es Ihnen leichter, über sich selbst zu schreiben

Die gute Nachricht ist: Zwischen „sich selbst in einem guten Licht präsentieren“ und „sich selbst beweihräuchern“ ist viel Platz für das richtige Maß.

Ihre potenziellen Kunden wollen gar nicht so viel von Ihnen wissen, wie Sie befürchten.

Es müssen „nur“ die richtigen Dinge sein. („Haha, so schlau war ich auch schon, welche sind es denn bitte?“ Ich höre Sie 😊)

Wichtige Inhalte sind z. B.:

  • Ihre Expertise: Qualifikationen bzw. wichtigste Stationen
  • Ihr Warum und/oder die Geschichte Ihres Unternehmens
  • Etwas Persönliches, wenn Sie möchten

Mehr dazu:

Element 3: Eine Angebotsseite, die potenzielle Kunden abholt

Mit der eigenen Website zuverlässig Kunden gewinnen.

Das macht unser Leben als Selbstständige deutlich leichter.

Kunden nicht mehr „hinterher rennen“ – das wäre was.

Damit Ihre  Website zum zuverlässigen Akquise-Helfer wird, brauchen Sie eine aussagekräftige Angebotsseite.

Und vor allem: Sie darf Ihre Arbeit nicht insgeheim sabotieren.

Vermeiden Sie in jedem Fall DEN Fehler schlechthin

Vermeiden Sie unbedingt den Fehler, den die meisten Selbstständigen begehen: Nennen Sie nicht nur Ihre Leistungen oder die Bestandteile Ihres Angebots.

Beachten Sie, wie Angebotsseiten aufgebaut sein sollten, damit potenzielle Kunden sofort verstehen, dass Ihr Angebot genau das ist, was sie gesucht haben.

Ihr Kunde muss das Gefühl bekommen, dass Sie verstanden haben, wo bei ihm der Schuh drückt und was er durch Ihr Angebot erreichen will.

Der Nutzen für Kunden, ahrg …

Jap, wir sind hier auch beim Thema: Wie bringe ich den Mehrwert meines Angebots rüber?

Auch so eine Frage, die Ihnen graue Haare bereitet, ich weiß.

Wie Sie es besser nicht machen, das erzähle ich Ihnen hier: Wie ich meine erste Angebotsseite erfolgreich in den Sand setzte

Wie es besser geht, das erkläre ich Ihnen hier: Wie Sie den Nutzen Ihres Angebotes rüberbringen

Beispiele für Angebotsseiten, die zuverlässig neue Kunden bringen

Damit Sie nachvollziehen können, wie solche Angebotsseiten aussehen können, können Sie z. B. meine Angebotsseiten analysieren:

Mehr Infos zu Angebotsseiten:

Element 4: Ansprechende und lebendige Texte

Wenn Sie Ihre Website-Texte erstellen, merken Sie sicher schnell: Es geht nicht nur darum, verständlich und ansprechend zu schreiben.

Das Ganze soll sich auch nach Ihnen anhören.

Und gleichzeitig seriös und bloß nicht salopp.

Aber wenn Sie persönlicher formulieren, ist genau das Ihre Sorge.

In der Praxis sieht das dann so aus:

Sie schreiben. Löschen. Schreiben wieder. Löschen wieder.

Und irgendwann denken Sie sich: „Der Satz vor fünf Sätzen klang doch gar nicht so schlecht. Aber wie ging der noch …?“

Was Sie wissen müssen, wenn Sie Ihre Website-Texte erstellen

Halten wir als erstes fest: Gerade bei Coaching und Beratung ist es wichtig, dass Ihre Website-Texte persönlich klingen.

Ihre potenziellen Kunden wollen eine Idee davon bekommen, ob die Chemie mit Ihnen stimmen könnte.

(Und ja, Texte können das: Die 5 bewährten Wege, Ihre Persönlichkeit auf Ihrer Website zu zeigen – ganz ohne Video)

Was die meisten nicht wissen:

In einem Text gibt es (mindestens) zwei Ebenen:

  • Die äußere Form (also wie der Text klingt).
  • Die inhaltliche Ebene (also was Sie eigentlich schreiben).

Die Komplexität eines Textes, die sollte immer aus dem Inhalt kommen.

„Schwer“ ist also maximal der Inhalt – nicht aber der Schreibstil, also die Worte, die Sie verwenden, um den Inhalt zu formulieren.

Nicht zu hochtrabend

Und auch das kennen Sie: Je einfacher jemand selbst hochkomplexe Sachverhalte erklärt, desto mehr nehmen wir ihn bzw. sie als Experten (und damit als professionell) wahr.

Zu hochtrabende Texte machen Ihnen sogar das Leben schwerer: Potenzielle Kunden bekommen den Eindruck, Sie wissen nicht, wovon Sie sprechen. (Denn sonst könnten Sie es ja in einfachen Worten erklären.)

Und das ist ein weiterer Grund, warum persönliche Texte so wichtig sind, wenn Sie mehr Website-Besucher in Kunden verwandeln wollen.

Mehr darüber erfahren:

Meine gesamte Werkzeugkiste für lebendige Texte, die professionell klingen, öffne ich für Sie in meinem Onlinekurs: Wie Sie Ihre eigene Stimme beim Schreiben finden

Element 5: Genügend „Handlungsaufforderungen“ auf jeder Seite

Bis hierhin haben wir besprochen, welche Seiten Sie in jedem Fall benötigen.

Und damit möchte ich zu einem Fehler kommen, der mir auf fast allen Websites von selbstständigen Beratern und Coaches auffällt:

Vergessen Sie nicht, Ihren potenziellen Kunden zu sagen, was sie als nächstes tun können, wenn sie mit Ihnen arbeiten wollen.

Was sollen potenzielle Kunden tun?

Ein Erstgespräch vereinbaren und dafür eine Nachricht übers Kontaktformular schicken?

Eine kostenfreie Probestunde buchen und anrufen?

Sagen Sie Ihren potenziellen Kunden, was der nächste Schritt ist.

Und das auf jeden Fall am Ende jeder Ihrer Seiten, wie Startseite, Angebotsseite und Über-mich-Seite.

Dieses Element heißt „Handlungsaufforderung“ und wird oft auch als „Call to Action“ oder „CTA“ bezeichnet.

(Schauen Sie sich dazu doch mal genauer meine Startseite oder Über-mich-Seite an.)

Was Sie nicht benötigen, wenn Sie Ihre Website-Texte erstellen

Viele Selbstständige berichten mir immer wieder, dass ihnen wohl Schreibtalent und/oder Kreativität fehlen, weil sie mit ihren Website-Texten straucheln.

Die gute Nachricht ist: Wollen Sie aus Besuchern Kunden machen, brauchen Sie nichts von beidem.

Sie benötigen „nur“ die richtige Vorbereitung. (Website texten: Diese 12 Punkte überraschen viele Selbstständige)

Denn damit schreiben sich Ihre Texte tatsächlich fast wie von allein.

Und aus meine Sicht (und der von erfolgreichen Werbetextern) ist es vor allem Empathie, die Ihnen das Erstellen Ihrer Website-Texte vereinfacht.

Mehr dazu erfahren Sie hier:

„One-Pager“: Ja oder nein?

Ja, Sie können auch mit einem so genannten „One-Pager“ starten.

Doch ich persönlich rate davon ab.

Warum?

Weil Ihnen die eine Seite nicht genügend Raum gibt, all die Informationen unterzubringen, die kaufinteressierte Besucher wissen wollen.

Und: Jede Seite mehr auf ihrer Website gibt Ihnen mehr Gelegenheiten in Suchmaschinen gefunden zu werden.

Wenn Sie eine Abkürzung für Ihre Texte suchen, schauen Sie sich auch meine Schritt-für-Schritt-Anleitung an: Die Bauanleitung für Ihre Website-Texte

Bloß nicht: Während dem Erstellen der Website-Texte das eigene Angebot reflektieren

Viele von uns Selbstständigen schreiben auch deswegen ihre Website-Texte selbst, weil sie sich und ihr Angebot dabei noch einmal reflektieren wollen.

Denn für ihre eigene Entwicklung hilft es, sich Gedanken über das eigene Business zu machen.

Wir müssen entscheiden, was wir eigentlich anbieten und was wir über uns und unser Angebot schreiben wollen.

Das ist richtig.

Das Schreiben der Texte für die eigene Website ist doch also der beste Moment, sich mit sich und seinem Thema auseinanderzusetzen, oder?

Nein.

Ich rate Ihnen dringend davon ab, das Schreiben und Reflektieren gleichzeitig zu tun.

Denn das ist einer der sichersten Wege in eine Schreibblockade zu laufen.

Trennen Sie darum unbedingt beide Schritte: erst reflektieren, dann schreiben.

Lesen Sie mehr dazu:

Wie gut ist denn gut genug?

Wann reicht es aus, um selbstsicher auf „Veröffentlichen“ zu klicken?

Wie lange sollten wir werkeln, bis es ausreichend ist?

Ja, die Frage „Ist das gut genug“ begleitet uns auch, wenn wir unsere Website-Texte erstellen.

Aus meiner Erfahrung erkennen Sie es unter anderem an diesen 3 Fragen, ob Sie bereit sind, um online zu gehen:

  1. Sind alle wichtigen Bausteine da?
  2. Kann ich mein Angebot knackig Punkt auf den Punkt bringen?
  3. Klingen die Texte so, wie wenn Sie sich mit Ihren Kunden unterhalten?

Die komplette Checkliste finden Sie in diesem Artikel: Die eigenen Website-Texte: Wie gut ist gut genug?

Fazit

Fassen wir noch einmal zusammen, was Sie mindestens brauchen, wenn Sie Ihre Website-Texte erstellen:

  1. Eine Startseite (Homepage), die Ihr Angebot auf den Punkt bringt
  2. Eine Über-mich-Seite, die zeigt, warum Sie gut zu Ihrem potenziellen Kunden passen
  3. Eine Angebotsseite, die potenzielle Kunden abholt
  4. Ansprechende und lebendige Texte
  5. Genügend „Handlungsaufforderungen“ auf jeder Seite

Mit der richtigen Vorbereitung schützen Sie sich auch davor, dass das Schreiben in Frust endet und sich ewig zieht. Trennen Sie darum das Reflektieren des eigenen Angebotes vom eigentlichen Schreiben.

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Über Maria Horschig

Ich unterstütze Selbstständige, die mit ihrer Website zu wenig Kunden gewinnen, mit ihren Website-Texten Besucher in Kunden zu verwandeln.

Ich zeige Ihnen, wie Ihre Texte verkaufen, ohne verkäuferisch zu klingen und ganz ohne das typische Marketing-Blabla auskommen.

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