Website texten: Diese 12 Punkte überraschen viele Selbstständige

Sie wollen Ihre Website texten – doch dabei zerbrechen Sie sich ziemlich den Kopf. Was wollen meine Besucher wissen? Wie klingt das alles gleichzeitig seriös und nach mir? Wie strukturiere ich das alles? Diese Fragen sind wichtig und richtig. Doch über viele wichtige Punkte wird häufig nicht gesprochen. Mit der Folge, dass viele Website keine Kunden gewinnen. Wussten Sie zum Beispiel, dass es okay ist, wenn Ihre Website-Texte Ihren Freuden oder Ihrer Familie nicht gefallen?

Wenn Sie selbstständig sind, wird Sie diese Aufgabe irgendwann ereilen: Die eigene Internetseite schreiben – oder die bestehende überarbeiten.

Auch wenn wir in der Schule alle das Schreiben gelernt haben – eine Website zu texten erfolgt nach eigenen Regeln.

Natürlich: Es soll möglichst „schick“ klingen. Kurz und knackig sein. Möglichst gut aussehen.

Die bekannten Tipps fürs Texten der Website gehen oft nicht weit genug

Doch wollen Sie Besucher in Kunden verwandeln, müssen Sie weitergehen. Und über diese Schritte wird aus meiner Sicht zu selten gesprochen.

Die Basics finden Sie übrigens hier:

Welche Schritte das sind? Das schauen wir uns hier an.

Und ich kann Sie direkt beruhigen: Das bekommen Sie auch hin, wenn Sie sich selbst als Anfänger im Schreiben bezeichnen oder von sich meinen, nicht mit Schreibtalent gesegnet zu sein.

Mehr dazu:

Was meinen Sie, fangen wir an?

1. Die drei Grundzutaten, um Ihre Website zu texten

Wenn Sie sich hinsetzen, um Ihre Website zu texten, fragen Sie sich wahrscheinlich: Was brauche ich eigentlich?

Und so unterschiedlich wie jedes Business und jedes Angebot ist, gibt es drei Dinge, die Sie in jedem Fall berücksichtigen müssen, bevor Sie Ihre Website texten.

Sollten Sie nach der folgenden Liste ein Gefühl von Frust verspüren, versichere ich Ihnen: Ich nehme Sie in diesem Artikel Schritt für Schritt mit.

Was brauchen Sie also, um Ihre Website erfolgreich zu texten?

Sie sollten …

  • … wissen, wer Ihre Kunden sind
  • … die notwendigen Inhalte kennen
  • … die richtigen Worte wählen

Aus meiner Erfahrung sprechen die meisten nur vom letzten Schritt.

Genau das ist der Grund, warum es so mühsam ist, die eigene Website zu texten.

Denn der Unterbau fehlt dann.

Wie eben versprochen, wir schauen uns diese Schritte jetzt nach und nach an.

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2. Ihre Besucher sollen Ihre Texte nicht „schön“ finden

„Wow, die Texte sind wirklich schön.“

Natürlich freuen wir uns, wenn jemand so auf die neuen Texte auf der Website reagiert.

Doch „schöne“ oder „schicke“ Texte allein überzeugen potenzielle Kunden nicht.

Natürlich, sie müssen einfach zu lesen und sofort verständlich sein. (Wie Sie Ihre Website so texten, dass es kurz und knackig wird)

Wie Sie aus Punkt 1 wissen: Das ist nur die sichtbare Oberfläche.

Mehr dazu:

Ein wackeliges Fundament bringt Sie langfristig ins Wanken

Und Sie wissen sicher selbst, was mit einem Haus passiert, das auf einem wackeligen Fundament steht?

Welche Aspekte häufig nicht berücksichtigt werden:

  • Die Frage ist weniger, was Sie selbst mitteilen wollen, sondern: Was müssen meine potenziellen Kunden von mir bzw. über mein Angebot wissen? (Ich verrate es Ihnen gleich.)
  • Sie müssen nicht sich selbst verkaufen, wenn Sie Ihre Website texten
  • Der Schlüssel zum Erfolg sind Ihre Kunden selbst (Wir schauen uns gleich an, was das bedeutet.)

Das größte Kompliment für Ihre neuen Website-Texte lautet: „Oh, das klingt interessant. Darüber will ich mehr erfahren!“

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3. Sie müssen sich nichts aus den Fingern saugen, wenn Sie Ihre Website texten

Ich weiß wie frustrierend es sein kann, vor den eigenen Website-Texten zu sitzen – und der Kopf ist entweder komplett leer oder die Gedanken fahren Achterbahn.

Wie eben erwähnt, beginnen viele ungewollt beim letzten Schritt, wenn sie ihre Website texten: Sie formulieren die Inhalte.

Was die wenigsten wissen: Schreiben ist ein Prozess. Und das, was viele als das Schreiben kennen (das Formulieren), ist nicht der erste Schritt.

Vorher gilt es, die Inhalte zusammenzustellen.

Und die müssen Sie sich nicht aus den Fingern saugen.

Im nächsten Schritt erfahren Sie, welche Inhalte eine Website braucht, wenn Sie als Coach, Trainer oder Berater Ihre Besucher in Kunden verwandeln wollen.

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4. Was potenzielle Kunden von Ihnen wissen wollen, ist immer ähnlich

Die Kundenperspektive fällt uns Selbstständigen oft schwer, stimmts?

Gerne würden wir direkt in den Kopf potenzieller Kunden leuchten, oder?

Das Gute ist: Das haben andere schon für Sie getan.

Und Folgendes festgestellt: Potenzielle Kunden haben immer ähnliche Fragen, wenn sie auf eine Website kommen.

Und das sind sie:

  • Verstehst du mich? Weißt du, was ich erreichen möchte?
  • Wie funktioniert das? Wie läuft das ab?
  • Was genau ist in deinem Angebot enthalten?
  • Kannst du mir beweisen, dass das funktioniert?

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5. Ihre Website-Texte müssen nicht super kurz sein

„Das liest doch sowieso keiner“, heißt es schnell, wenn wir über Website-Texte sprechen.

Ich bin bei Ihnen.

Wir wissen, dass im Netz viel gescannt wird.

Doch wissen Sie, worüber zu wenig geredet wird?

Dass Menschen, die an Ihrem Angebot interessiert sind, durchaus bereit sind, mehr zu lesen.

Doch, im Netz wird gelesen. Wirklich. (Wirklich!)

Warum? Weil sie sicher gehen wollen, dass Ihr Angebot passt.

Oft melden sich Interessenten nicht, wenn Fragen offen sind. Dazu ist die Flut an Angeboten viel zu ähnlich.

Darum muss (insbesondere die Beschreibung Ihrer Angebote) ausführlicher sein.

Wichtig: Verwechseln Sie „lang“ nicht mit „langatmig“.

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6. Sie müssen nicht sich selbst verkaufen

Fällt es Ihnen schwer, über sich zu schreiben?

Sie wissen nicht, was potenzielle Kunden über Sie interessiert? Oder haben Sie Sorge, es könnte „zu viel“ sein?

Dass Sie womöglich wie ein Angeber klingen, wenn Sie die ganze Zeit von sich schreiben?

Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Und vielen anderen Selbstständigen geht es genauso.

Und hier kommt die gute Nachricht: Was Sie auf Ihrer Website vermarkten sollen, das sind nicht Sie selbst.

Ihre Besucher wollen meist gar nicht soooo viel von Ihnen wissen.

Denn die meiste Zeit fragen Sie sich vielmehr, was all das mit ihnen zu tun hat.

  • Sie wollen sichergehen, dass Sie verstanden haben, wo bei ihnen der Schuh drückt
  • Sie suchen nach Beweisen für Ihre Glaubwürdigkeit

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7. Website texten: Unbeabsichtigt sind viele Websites nur eine Visitenkarte im Netz

Natürlich ist Ihre Website – unter anderem – Ihre Visitenkarte im Netz.

Und wenn Sie Besucher in Kunden verwandeln wollen, ist Ihnen womöglich auch bereits bewusst, dass eine schmale Visitenkarte im Netz nicht ausreicht.

Was ich jedoch häufig feststelle: Viele Websites, die eigentlich Kunden gewinnen sollen, sind eher eine Visitenkarte im Netz.

Denn ihnen fehlen wichtige Elemente auf der Start-, Über-mich- oder Angebotsseite.

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8. Ein einziges Wort fehlt auf den meisten Websites – hilft Ihnen aber mehr Kunden zu gewinnen

Wooow – das klingt ein bisschen reißerisch, nicht wahr?

Doch tatsächlich gibt es ein Wort, dass Sie sich beim Texten Ihrer Website merken sollten.

Und dieses Wörtchen heißt „damit“.

Und wahrscheinlich nutzen Sie es aber nicht als das Zauberwort, das es eigentlich ist.

Denn mit „damit“ leiten Sie den Nutzen Ihres Angebotes ein.

Wie Sie den Nutzen finden

Viele sprechen nur darüber, was ihr Angebot alles kann.

Doch sie versäumen es, den potenziellen Kunden den Nutzen zu erklären.

Ich weiß – das Thema Nutzen ist ebenfalls ein Thema für sich.

Hier ein paar hilfreiche Schritte, um den Nutzen zu finden:

  • Fragen Sie sich: Wem will ich eigentlich helfen? Wen will ich denn eigentlich anziehen? Wem will ich Nutzen bringen?
  • Sie müssen wissen: Welche Probleme haben meine Kunden – und welche Wünsche, Ziele, Bedürfnisse haben sie?

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9. Damit es nach außen rund wirkt: Mit den richtigen Fragen können Sie diese Frage in wenigen Wochen beantworten

Beim Texten Ihrer Website stellen Sie sicher schnell fest, dass Sie in diesem Zug auch Ihr Business reflektieren.

„Was will ich eigentlich rüberbringen?“

„Wie wirkt mein Angebot stimmig?“

Sie merken also schnell: „Ich brauche erstmal Klarheit darüber, was ich rüberbringen will, damit es rund wirkt.“

Schauen Sie sich darum an:

  • Welche Ihrer Angebote sind am gefragtesten?
  • Womit ziehen Sie Ihre „besten“ Kunden an?
  • Was haben Ihre Kunden gemeinsam?

Aus der Erfahrung mit meinen Coaching-Klienten kann ich Ihnen versichern: Ihre Kunden haben oft viel mehr gemeinsam, als Sie vermuten.

10. Das Wichtigste beim Texten der Website: Kennen Sie Ihre Zielgruppe

 „Das Ziel ist Verstehen. Um jemanden zu überzeugen, um jemandem etwas zu verkaufen, musst du ihn wirklich verstehen.“

Das sage nicht ich. Sondern der erfolgreiche US-amerikanischen Werbetexter und Marketing-Experte Dan Kennedy.

Der häufigste Grund, warum so viele Websites keine Kunden gewinnen:

Sie holen die potenziellen Kunden nicht ab.

Der Grund: Sie kennen ihre Kunden noch nicht gut genug kennen. (Und hier nehme ich mich nicht aus – auch mir erging es so, als ich mich selbstständig machte.)

Potenzielle Kunden abholen: Dafür reichen die üblichen „Avatare“ oft nicht

Mit Ihren Website-Texten wollen sie direkt in den Kopf und das Herz Ihres Kunden, oder?

Sie wollen herausstechen aus der Masse.

Es geht hier nicht um das, was Sie oft hören, wenn es um das Thema „Avatar“, „Persona“ oder „Kundenprofil“ geht, wie demographische Daten wie Alter, Beruf oder Wohnort.

Sondern vor allem um ihre größten Probleme und Wünsche.

Mit all diesem Wissen werden Sie Ihre Website viel schneller texten können.

Diese Erfahrung machte auch meine Coaching-Kundin Susanne Schaffer, Lektorin für Marketingtexte:

Im Coaching haben wir gemeinsam meine Kunden analysiert, ihre Herausforderungen und Wünsche identifiziert.

Als es darum ging, die Ergebnisse auf meiner Website abzubilden, kam die große Überraschung: Plötzlich haben sich meine Website-Texte wie von selbst geschrieben.

Darum:

„Studiere als Erstes deinen Kunden. Erst als Zweites dein Produkt.“

Das wiederum sagt Robert Collier, ebenfalls ein erfolgreicher Marketing-Experte aus den USA.

11. Es ist sinnvoll, mit den eigenen Kunden zu sprechen, wenn Sie Ihre Website texten

„Wie – ich spreche doch regelmäßig mit meinen Kunden?“ denken Sie vielleicht gerade.

Tatsächlich meine ich hier noch etwas anderes:

Unterhalten Sie sich mit Ihren Kunden regelmäßig darüber, was sie beschäftigt. Ihre Probleme und Ziele.

Und bevor Sie verständlicherweise direkt Zweifel haben, ob ihre Kunden das machen: Ich versichere Ihnen, dass auch Ihre Kunden dazu bereit sind.

Und zwar ohne Gegenleistung.

Jeder – wirklich jeder – meiner Kunden hat diese Erfahrung gemacht mit seinen eigenen Kunden.

Und alle waren vorher skeptisch.

Lesen Sie, was meinen Coaching-Kundinnen Andrea Menen und Eva Ludigkeit sagen:

Unsere wichtigste Erkenntnis aus dem Coaching: Es ist so wichtig und sinnvoll, mit den Kunden zu sprechen, anstatt sich selbst zu überlegen, was sie auf der Website brauchen.

Wir hatten durch die Kundeninterviews unglaublich wertvolle Erkenntnisse dazu, was unseren Kunden wichtig ist.

Das gibt uns jetzt mehr Sicherheit in der Ansprache unserer Kunden.

Wir wissen jetzt, welchen Fokus wir legen bei unseren Kunden. Wen wollen wir ansprechen, was wollen wir erreichen– und wen möchten wir nicht ansprechen.

Mehr dazu:

12. Ihre Texte müssen Freunden und Familie nicht gefallen

Ihre Website-Texte müssen und sollen nicht jedem gefallen.

Oft höre ich von anderen Selbstständigen, dass ihre Texte ihren Bekannten nicht zusagen.

Typische Rückmeldungen sind zum Beispiel:

  • „Das ist viel zu lang.“
  • „Dieser Aufruf am Ende [der „Call to Action“] klingt viel zu werberisch“
  • „Der Aufbau gefällt mir nicht, stell das doch mal um.“

Und diese Reaktionen sind verständlich. Eben weil für Website-Texte, die Kunden gewinnen sollen, Regeln gelten, die viele nicht kennen.

Nur sollten Sie sich davon nicht verunsichern lassen.

Die einzige Meinung, auf die Sie hören sollten, ist die Ihrer Kunden oder erfahrenen Kollegen, die wissen, wie Website-Texte „funktionieren“.

Lesen Sie mehr dazu:

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Über Maria Horschig

Ich unterstütze Selbstständige, die mit ihrer Website zu wenig Kunden gewinnen, mit ihren Website-Texten Besucher in Kunden zu verwandeln.

Ich zeige Ihnen, wie Ihre Texte verkaufen, ohne verkäuferisch zu klingen und ganz ohne das typische Marketing-Blabla auskommen.

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